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Sparkasse Aachen

Die Sparkasse Aachen ist in Stadt und Kreis Aachen die Bank mit der größten Markpräsenz. Insbesondere gilt dies seit sich die ehemaligen Einzelinstitute  Kreissparkasse Aachen und Stadtsparkasse Aachen zur Sparkasse Aachen zusammengeschlossen haben. Wir heben diesen Zusammenschluss von Anfang an kritisiert, da wir davon ausgegangen sind, dass ein solcher Zusammenschluss nicht im Interesse der Bankkunden liegen kann. Aus unserer Sicht haben sich alle unserer Befürchtungen erfüllt. 

Wir haben zwar tagtäglich mit der Sparkasse Aachen zu tun, von einer Zusammenarbeit kann allerdings in keinster Weise gesprochen werden. Unsere sinnvollen Vorschläge werden von der Sparkasse Aachen ignoriert und die Kunden darüber informiert, das eine solche Zusammenarbeit nicht stattfindet. Gleichwohl hätte die Sparkasse jeden Grund sich zu bekehren und auf unsere sinnvollen Angebote einzugehen.

Daneben versucht die Sparkasse immer wieder unserer Klienten davon zu überzeugen, dass eine Zusammenarbeit mit uns nicht weiter hilft. Neuerdings wird auch wieder das Rechtsberatungsgesetz als Hinderungsgrund aufgeführt. Also, wie immer, halt der übliche Blödsinn. Richtig aber ist es, dass wir oft die einzigen sind, die noch helfen können und auch helfen wollen.

Die Sparkasse selbst versucht uns mit allen Mitteln und den Mund zu verbieten. Wir lassen uns weder einschüchtern noch kaufen.

Von uns werden eine Vielzahl von Insolvenzverfahren vorbereitet und betreut. In diesen Verfahren tritt die Sparkasse (gleichauf mit der Citibank) als Vergleichstörer auf. Weder außergerichtlich noch gerichtlich war die Sparkasse bisher zu Vergleichen bereit. Dies stellt für uns kein Problem dar, da die Zustimmung der Sparkasse als bekanntem Vergleichsstörer ggf. ersetzt oder das Insolvenzverfahren durchgeführt wurde. Diese macht aber die Haltung der Sparkasse gegenüber unverschuldet in Not geratenen Menschern deutlich.

 

Neues von der Sparkasse

Wir haben viel über die Sparkasse Aachen zu berichten, meist negatives.

Derzeit liegt uns ein Schreiben der Firma Homburger Inkassodienst vor. Dieses Inkassobüro stellt sich als Spezialdienstleister für Sparkassen vor, im konkreten Fall für die Sparkasse Aachen. Es ist schon bedauerlich, dass jetzt auch die Sparkassen beginnen, am Inkassounwesen Geschmack zu finden. mal sehen, wie sich dies entwickelt, vorläufig haben wir den Homburger Inkassodienst als KAT3 - Dienst klassifiziert. Näheres hier.

Die Sparkasse Aachen hat sich verpflichtet auch verschuldeten Haushalten ein Konto zu führen. Zumindest wird dies von der Sparkasse Aachen behauptet. Nichts ist falscher als diese Behauptung.

Schuldner die ihre finanziellen Verhältnisse ganz im Einklang mit den geltenden Gesetzen in Ordnung bringen wollen, haben die Möglichkeit ein Insolvenzverfahren zu durchlaufen. Auch ohne das die Sparkasse Aachen von diesem Insolvenzverfahren betroffen ist, werden die Kunden von der Sparkasse herausgeworfen und bekommen die Geschäftsverbindung gekündigt.

Wir fragen uns natürlich, warum die Sparkasse so handelt. Wir denken, dass dies in einem engen Zusammenhang mit der allgemeinen Meinung der Sparkasse zu Insolvenzverfahren steht.  Die Sparkasse scheint die Möglichkeit zum Insolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung als Bedrohung und gesetzgeberischen Fehler zu empfinden. Als Gläubiger in solchen Verfahren tut sich die Sparkasse im Wesentlichen als Störer hervor – allerdings soweit es unsere Klienten angeht, völlig ohne jeden Erfolg. In diese Schiene passt natürlich der Herauswurf von Schuldnern, die sich erdreisten Ihre Rechte wahrzunehmen ganz wunderbar.

Dies ist dann ganz sicher nicht im Sinne des Gesetzgebers. es bleibt zu hoffen, dass die Initiative „Recht auf Girokonto“ bald zu einem entsprechenden Gesetz führt, um solchen Machenschaften den Boden zu entziehen. Natürlich werden wir diese miesen Vorgänge den entsprechenden Stellen, Bankenobmann, Rat der Stadt Aachen, Kreistag, Petitionsausschuss, Presse usw. zur Kenntnis bringen. Wir werden über das Ergebnis berichten.

Ergebnisse im Februar 2003.

Im Grunde kann man die Ergebnisse im 3 Gruppen unterteilen.

1. Kommunale Politiker

Wir haben den Oberbürgermeister, die Bürgermeister, Fraktionsvorsitzenden und einige Politiker informiert. Eine Antwort haben wir in keinem Fall erhalten. Im Grunde bestätigt sich da wieder unser Eindruck der allzu engen Verflechtungen der Politik mit der Sparkasse, tja, da stehen halt die Fresströge. Pfui Teufel oder .. wes Brot ich ess, dess Lied ich sing. 

2. Aufsichtsorganisationen der Sparkassen, z. B. Sparkassenverband

Zunächst kam es zu der ein oder anderen Rückfrage, die wir alle brav und zeitnah beantwortet haben. Und dann ... Schweigen im Walde. An dieser Stelle verfestigt sich unser Eindruck weiter, dass diese Organisationen eher Interessenvertreter als Aufsicht der Sparkassen sind. Hier bedarf es  Veränderungen, will man die Sparkassen wirklich beaufsichtigen. Falls nicht, muss man halt die Zustände wie bei der Berliner Bank in Kauf nehmen.

3. Bundesebene

Hier haben sich in der Tat der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bei uns gemeldet. Dort behauptet die Sparkasse jetzt: "Alles nur ein Versehen" und gelobt Besserung: "Soll nicht wieder vorkommen". Teil eins ist sicher gelogen und den Teil zwei werden wir zu kontrollieren wissen.

Das es auch anders geht, zeigt die Postbank. Diese weist ausdrücklich darauf hin, dass die Bereitschaft besteht Schuldnern auch in einem Insolvenzverfahren ein Konto zu führen.